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Einleitung, Anreise und die schöne Stadt Montpellier

Diese Seite möchte ich nutzen, um von einer wunderschönen und unbeschwerten Zeit zu berichten.

Pünktlich zum Sommeranfang, genauer gesagt vom 18.-25. Juni 2001 fuhren die ersten 3 Semester meiner Berufsfachschule für Design auf Studienreise nach Südfrankreich.


Unser Ziel hieß Montpellier, die Hauptstadt der Region Languedoc-Rousillion. Ich war gerade im 2. Semester, also gehörten wir weder zu den „Großen“, noch zu den „Kleinen“. Es lagen noch 2 1/2 Jahre des Studiums vor uns, wir waren Motiviert, entspannt und freuten uns auf eine gemeinsame Zeit, in der wir zeichnen und malen, unserem Geschichts-Dozenten zuhören und die Region erkunden wollten. Der Spaß sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Aber am Anfang stand die lange Fahrt mit dem vollgestopften Reisebus. Wenn ich mich recht erinnere, sind wir etwa 20 Stunden gefahren. Mitten in der Nacht kamen wir erschöpft an und mussten auf den letzten Metern auch noch unser Gepäck zur Jugendherberge schleppen, da sie mitten in der Stadt lag und der Bus nicht durch die engen Straßen kam. Bis wir uns schlafen legten verging natürlich noch viel Zeit, aber irgendwann war der nächste Morgen gekommen und wir wurden von strahlendem Sonnenschein und einer wunderschönen Stadt überrascht.


Ich wusste bis dahin nichts über Montpellier und hatte auch wenig Interesse an der französischen Mittelmeerküste. Um so begeisterter war ich, als wir die Stadt erkundeten. Mir fiel wieder ein, warum ich Frankreich so mochte. Unsere Jugendherberge lag perfekt – direkt in der zauberhaften Altstadt („Vieille Ville“) mit ihren kleinen Gässchen und Innenhöfen und nahe der Kathedrale St. Pierre. Auch der „Place de la Comédie“, das Zentrum Montpelliers, ist nur ein paar Schritte entfernt. Es gibt unzählbar viele Straßencafés und einem fällt schnell auf, dass man sich nicht in Deutschland befindet: Überall sieht man gutangezogene gutgelaunte Franzosen, mediterrane Architektur und man hat gutes Wetter. Die Lebensqualität scheint hier sehr hoch zu sein. Was noch auffällt, ist das niedrige Durchschnittsalter der Einwohner. Montpellier ist eine Studentenstadt und somit voll mit jungen Menschen, die zum größten Teil in der Innenstadt leben.