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Freizeitprogramm in Montpellier
Zum Schluss möchte ich noch ein wenig über Montpellier erzählen. Wir waren alle sehr verliebt in die Stadt, in die wir jeden Abend wieder zurückkehrten. Da wir so zentral wohnten, waren wir natürlich später immer noch unterwegs. Wir kauften uns leckeren Wein, schnappten uns eine Gitarre und zogen los. Dabei landeten wir immer an anderen Orten, ob nun auf einem Spielplatz, auf einem Dach oder auf dem Place de la Comédie. Der beste Abend war allerdings etwas anders.
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Denn eines Tages merkten wir
schon um die Mittagszeit, dass sich in der Stadt etwas tat. Es wurde viel aufgebaut, überall entstanden kleine Bühnen und plötzlich standen an vielen Ecken die ersten Musiker, die vor sich hin spielten. Montpellier ist auch eine Stadt der Kultur und der Musik, und wir hatten das Glück, bei einem traditionellen Spektakel dabei zu sein. Es sollte nämlich am selben Abend ein richtiges Musik-Festival stattfinden, bei dem die ganze Stadt auf den Kopf gestellt werden sollte. Da man aus Deutschland mit Großereignissen ja immer auch Krawall und Stress verbindet, war uns nicht ganz klar, was da auf uns zukommen sollte, aber wir wurden positiv überrascht. Es gab eine unglaubliche Bandbreite an Musik und scheinbar durfte einfach jeder seinen Teil dazu beitragen. So gab es große Bühnen mit richtig professionellen Auftritten, aber auch einzelne Gitarristen, die mit ihrem Verstärker an einer noch freien Straßenecke standen. Es war bestimmt jeder Einwohner unterwegs, denn die Stadt war brechend voll und alle feierten gemeinsam. Sogar unsere Dozenten ließen es sich nicht nehmen, einen über den Durst zu trinken.
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Aber auch tagsüber bot die Stadt viele Möglichkeiten, wie wir unsere freien Stunden verbringen konnten. Oberhalb des Antigone, dem bombastischen Bauprojekt der letzten Jahre, gibt es das Polygone, eine Shopping-Mall nach amerikanischem Vorbild. Dort fangen die Einkaufsmöglichkeiten an. Allerdings sind die Geschäfte über die komplette Innenstadt verteilt und auch die Läden in den kleinen Gässchen sind meistens einen Blick wert. Aber es gibt ja auch noch das Meer. Der direkte Strand von Montpellier heißt "Palavas" und ist in 15 min mit dem Bus zu erreichen. Nach einer Woche war es leider schon an der Zeit, die Rückreise nach Hamburg anzutreten. Ich erinnere mich immer wieder gerne an diese schöne Zeit meines Studiums und ich denke, dass es meinen Kommilitonen ähnlich geht.
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